Katharinas Töchter erzählen in Glarner-Dialekt, wie sie in die Schule gehen und den Tag auf der Alp verbringen.
Am Morgen weckt üs der Papi, wenn mir ind Schuel mönd. S Mami is da scho am Chäsa dra. Danach gehen mia z`Morged essä.
Am Morgen, wenn wir in die Schule müssen, weckt uns der Papi. Mami ist dann schon beim Käsen. Danach gehen wir Frühstücken.
Dana tuät üs der Papi mit em Traktor abi an Unterä und da tuät üs der Grossvater ganz abi an Bus. Dann fahre miä mitem Bus id Schuel und hei chämer mit Bus und Bahn.
Dann fährt uns Papi mit dem Traktor runter zum Unterstafel und der Grossvater bringt uns ganz runter zum Bus. Dann fahren wir mit dem Bus in die Schule und nachhause kommen wir mit dem Bus und der Bahn.
Dana gehen wir an Unterä und dort holt üs ds Mami ab und wia fahrn an Oberä. Dort gönd wia go z`Abed essä.
Dann gehen wir zum Unterstafel und dort holt uns Mami ab und wir fahren zum Oberstafel. Dort essen wir Zmittag.
Na dr Mittagspause machen mia Huusi und danah gehen wia zu den Rindli und Geissä oder Tänndli schniedä oder Unkraut maihä oder Zünä. Manmal göhn mia grad vo der Bahn hei go heuä.
Nach der Mittagespause machen wir die Hausaufgaben und dann gehen wir zu den Rindern und Ziegen, oder Tännchen schneiden oder Unkraut mähen oder Zäunen. Manchmal gehen wir direkt von der Bahn zum Heuen.
Wenn i Feriä ha gon ich am Morgä i Gadä go Chüä usloh. Danach gits z`Morged. Wenn schlechts Wetter is, gon i dana ufän Heugadä go spielä.
Wenn ich Ferien habe, gehe ich am Morgen in den Stall, die Kühe rauslassen. Dann gibt es Frühstück. Wenn das Wetter schlecht ist, gehe ich nachher auf den Heuboden spielen.
Wenn guäts Wetter is gon i danach mit em Mami Geissä und Rindli kontrolierä. Und wenn mia Besuch von Oma und Opa oder sunst wem hand, gon ich mit denä zu da Geissä unds Mami allei zu denä Rindli. Von den Geissä gon mia dann zum Bach go spielä.
Wenn das Wetter gut ist, gehe mich mit Mami Ziegen und Rinder kontrollieren. Und wenn wir Besuch von Oma oder Opa oder sonst irgendwem haben, gehe ich mit ihnen zu den Ziegen und Mami geht allein zu den Rindern. Von den Ziegen gehen wir dann zum Bach spielen.
Ich bi gerä bi dä Rindli, bi dä Geissä und bi dä Chüä. Gerä fahr ich mit dem Velo umä. Bi dä Geissä id dä Felswand gang ich gerä go chletterä.
Ich bin gerne bei den Rindern, bei den Ziegen und bei den Kühen. Gerne fahre ich mit dem Fahrrad umher. Bei den Ziegen in der Felswand gehe ich gerne klettern.
Und ich tu gerä brätle am Abig oder bi dä Rindli wenn miä gond go zünä. Ich tu gerä Vieh züglä. Und auch mit verschidenä Chrüter kochä spielä.
«Mh, jetzt weiss i nüt meh; I au nüt.»
Und ich grilliere gerne am Abend oder bin gerne bei den Rindern, wenn wir zäunen gehen. Ich mag es, das Vieh zu zügeln und auch mit verschiedenen Kräutern kochen spielen.
Mh, jetzt weiss ich nichts mehr. – Ich auch nicht.