Die verschiedenen Käse wie Gruyères oder Vacherins werden aus der Form genommen und in das Salzbad gesetzt. Das ist eine grosse Wanne, die Wasser mit Salzzusatz enthält. Sobald die Käse in diesen Behälter getaucht werden, beginnt der Reifungsprozess. Einfacher gesagt: Die Rinde fängt an, sich zu bilden.
Die Kühe werden zum Melken hereingeholt, denn sie weiden Tag und Nacht. Sie werden jeweils zu sechst im Fressgitter im Chalet fixiert und gemolken. Um sie zu locken, erhalten sie jeweils 1 kg Kraftfutter sowie Salz. Wir reinigen die Zitzen gründlich mit Desinfektionstüchern zum Einmalgebrauch. So sollen alle Verunreinigungen oder Buttersäurebakterien in der Milch vermieden werden, welche die Käse aufblähen können.
Die Melkmilch wird über einen Schlauch direkt in das Kessi geleitet, wo sie auf dem Holzfeuer langsam erhitzt wird. Fünfundvierzig Minuten später ist das Melken beendet. Wir reinigen die Melkmaschine von aussen mit einer Bürste und heissem Wasser. Das Innere wird mit kochendem Wasser und Säure durchgespült. Vacherin-Kulturen werden der Milch zugesetzt, um sie dreissig Minuten lang reifen zu lassen.
In dieser Zeit wird die Milch auf zweiunddreißig Grad erwärmt, um das Lab zuzugeben, welches die Milch gerinnen lässt. Nachdem das Lab hinzugefügt ist, dauert es etwa fünfunddreißig Minuten, bis die Milch komplett geronnen ist.