Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, wie man überhaupt dazu kommt, Älpler oder Älplerin zu werden? Da ich das schon öfter gefragt wurde, erzähle ich euch meine Geschichte dazu.

Aber vorher kläre ich noch auf, was ich mache, wenn ich nicht auf der Alp bin: dann arbeite ich nämlich als Floristin. In meinem früheren Lehrbetrieb kann ich jedes Jahr im Herbst wieder einsteigen und sobald die Alpzeit beginnt wieder gehen. Das ist die ideale Lösung für mich. So, jetzt aber zu meinem Weg als Älplerin …

Bei mir sind es die Gene

Schon von klein auf bin ich mit meinem Vater immer mit auf die Alp. Denn bereits seit wir Kinder waren ist er Alpmeister. Im Grunde bin ich also damit aufgewachsen. Wenn wir mit auf die Alp durften waren das immer ganz besonders schöne Ausflüge für uns. Doch der Gedanke, selbst einmal auf die Alp zu gehen war zu dieser Zeit noch nicht da.

Wenn einen das Alpfieber packt

Die Idee selbst auf die Alp zu gehen kam erst später. Erst, als man dann plötzlich einmal das Wochenende oben verbrachte und einen dort dann das Alpfieber gepackt hat. Wenn es dich einmal erwischt hat, dann bekommst du es nicht mehr los. Plötzlich ging man immer hoch, wenn man konnte und verbrachte auch alle seine Ferien oben. So ging es mir mit dem Alpfieber.

Von da an wurde mir klar: sobald ich meine Ausbildung abgeschlossen habe, möchte ich selbst auf die Alp. Gesagt, getan. Und dieses Jahr gehe ich dann bereits den 4. Sommer auf die Alp und es ist jedes Jahr eine Freude, wenn die Alpzeit endlich beginnt.