Wem gehören die Tiere auf der Alp?

von Melanie Hertner

06.04.2021

Als Älpler trägt man viel Verantwortung. Nicht nur für sich selbst, die Alp und die Natur rundherum, sondern auch für die Tiere. Was es bedeutet die Verantwortung zu tragen?

Haben Älpler eigene Tiere oder wem gehören sie?

 

Die Tiere gehören nicht den Älpler, sondern den Bauern im Dorf. Jeder Bauer hat seine Anzahl Tiere die er auf die Alp gibt. Wenn die Tiere auf die Alp gehen, dann ist bei den meisten Bauern der Stall leer. 

Jeder Bauer muss pro Stück Vieh das er zAlp gibt, gewisse Stunden an Gemeindewerk leisten. Das wird mit verschiedenen Aufgaben erledigt, wie zum Beispiel Weidepflege.

Für das Alppersonal ist dies eine sehr grosse Verantwortung die man übernimmt. Klar gibt man  sein Best mögliches, um im Herbst jedes Tier den Bauern wieder gesund und munter zurückgeben zu können.  Trotzdem kann man keine Garantie geben, denn auf der Alp kann immer etwas passieren.

Darum finde ich den Alpabzug auch etwas vom schönsten, wenn man unten im Tal ankommt & jedes Tier gesund hinunter bringen konnte. Genau so wie bei der Herstellung vom Bündner Alpkäse. Denn es ist auch da nicht selbstverständlich, dass jede Produktion einwandfrei gelingt. Da darf man Schlussendlich Stolz auf sich sein, auf das ganze Team. 

 

Eine gute Frage, denn wir Älpler haben im Sommer die Verantwortung für die Tiere auf der Alp. Meistens gehören diese allerdings nicht dem Älpler, sondern den Bauern im Dorf. Jeder Bauer hat eine Anzahl an Tieren, die er auf die Alp gibt. Und wenn die Tiere dann auf der Alp sind, dann ist bei den meisten Bauern der Stall leer. 

Jeder Bauer muss pro Stück Vieh, das er z’Alp gibt, gewisse Stunden an Gemeindewerk leisten. Das wird mit verschiedenen Aufgaben erledigt, wie zum Beispiel Weidepflege.
Für das Alppersonal ist es eine sehr grosse Verantwortung, die man übernimmt. Natürlich gibt man das Beste, um im Herbst jedes Tier den Bauern wieder gesund und munter zurückgeben zu können. Trotzdem kann man keine Garantie geben, denn auf der Alp kann immer etwas passieren.

Darum empfinde ich den Alpabzug als Highlight der Alpsaison. Wenn man unten im Tal ankommt und jedes Tier gesund hinunterbringen konnte, dann war es ein guter Sommer. Genauso, wie bei der Herstellung des Bündner Alpkäses. Denn es ist auch da nicht selbstverständlich, dass jede Produktion einwandfrei gelingt. Da darf man schlussendlich wirklich stolz auf sich und auf das ganze Team sein.

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