Ein schöner, strenger und arbeitsreicher Alpsommer geht zu Ende.

Der Herbst zeigt sich in prächtigen Farben mit den bereits weiss angezuckerten Bergspitzen.

Die letzten Arbeiten stehen noch an, bevor der Schnee die Alp in den Winterschlaf versetzt.

Eine davon ist das Gülle ausbringen im Oberstafel. Streng, stinkig, schmutzig und doch, auch dies muss getan werden. Immer wieder packen alle mit an, denn sie wissen, dass jede starke Hand nötig ist, um all die vielen Güllenrohre und Schläuche zu verlegen. Der beste Traktor mit Truckfass und Schleppschlauch nützt da oben wenig, viel muss von Hand mit Muskelkraft und Ausdauer getan werden.

Peter versteht sich mit der alten Güllenpumpe, die brummend und knatternd ihr Bestes gibt.

Derweil Fritz und seine Helfer am steilen Hang die Gülle verteilen und die prall gefüllten Schläuche mit viel Kraft herumzerren. Robert bedient den Feldschieber, damit nicht zu viel Gülle auf einmal herunter saust und die Schläuche platzen lässt. Aber bei Tony ist doch was schief gelaufen, dass er vollgespritzt ist mit der braunen Sauce.

Die Sonne versteckt sich hinter den Wolken, Nebel steigt herauf, die Sicht wird schlecht. Da ist ein Funkgerät von grossem Nutzen, für den Kontakt mit dem Maschinisten…

Nach zwei Tagen harter Arbeit ist die Jauchegrube leer und der Hang schwarz. Die ganze Gruppe ist müde, aber nicht minder stolz auf das Geleistete.

 

Mit einem letzten „Alpen- Blumenstrauss“ möchten wir uns von den Leserinnen und Leser verabschieden und uns herzlich bei allen bedanken, vor allem bei den fleissigen und treuen Kommentarschreiberinnen- und Schreiber. Die Rückmeldungen bereiteten uns immer grosse Freude und spornten uns an, weitere Beiträge zu publizieren.

Die ganze Familie Tschudi stand hinter diesem Projekt und auch die Älpler mussten oft für das eine und andere Foto hinhalten… Allen ein herzliches Danke!

Somit möchten wir den Alpblog abschliessen und die Chance, sich vorzustellen, einer anderen Alp weitergeben.

 

Lieber Gruss, Familie Tschudi-Gwerder