Unser Alpe ist eine Geteilschaft. Es hat 14 Geteilen, die das Sagen haben. Früher waren dies alles Bauern. Heute sind wir noch die einzigen die die Alpe bewirschaften. Jede Familie  die eine Hütte bewohnen, müssen sich am Alpwerk beteiligen. So wird vom Alpvogt und dem Vorstand ein Datum bestimmt, an dem die Weiden gesäubert werden.  Der Alpvogt leitet das ganze nach Absprache mit dem  Vorstand.   Vormittag wird gearbeitet. Es werden auch Wege und Strassen wieder in Stand gestellt.  Nach  einem schneereichen Winter gibt es  ganz schön  viel zu tun. Nach getaner Arbeit gibt es ein verdientes Apero und Mittagessen. Das  gibt Sepp und mir die Gelegenheit die “Ferienleute” besser kennen zu lernen. Während des Sommers haben wir dazu wenig Zeit. Das gegenseitige Verständnis und die Akzeptanz zwischen den Ferienleuten und uns harmoniert wunderbar. Die Kinder helfen manchmal im Stall und die Erwachsenen staunen wie zutraulich die Tiere sind. Wir sind dankbar für die Hilfe, weil Sepp und ich das alleine nicht alles schaffen können. So sieht unsere Alpe gepflegt aus und alle haben sich daran beteiligt.